Powerpoint. Präsentieren in Wissenschaft & Wirtschaft

Workshop, 5. Juli 2006, Humboldt Universität Berlin

Agenda

  1. Prof. Claus Pias, Universität Wien: Image Supported Cooperative Work. Zur Vorgeschichte von Powerpoint

  2. Prof. Klaus Rebensburg, Technische Universität Berlin und HFF Potsdam: Powerpoint: Von Kraftpunkten über Kraftlosigkeiten zu Katastrophen

  3. Prof. Jörg-Martin Pflüger: Auf den Punkt gebracht. Demonstration und Narration

Folienfotos

à propos

Powerpoint. Macht und Einfluss eines Präsentationsprogramms, Fischer 2009

Hans-Jürgen Bucher: Powerpoint macht nicht dumm – aber auch nicht klug. Für eine multimodale Rhetorik des Präsentierens

XING: Besser präsentieren!

MMK 2007: AG 3: Können Bilder lügen? Die Power von Powerpoint
Moderatoren: Peter Broedner, Dietmar Henning
Powerpoint (PP) ist ueberall. Es entfaltet seine Macht in Wissenschaft und Wirtschaft gleichermassen, kaum noch eine Praesentation kommt ohne die "Slideware" aus. Daher darf es niemanden unberuehrt lassen, wie dieses bevorzugt genutzte digitale Praesentationsmedium Inhalt, Qualitaet und Verlauf von Kommunikationsprozessen zu beeinflussen vermag. Wie jedes Medium ist auch PP von zweischneidiger Natur, indem es neue Kommunikationsformen zugleich ermoeglicht und beschraenkt, abhaengig von den Gebrauchsweisen, die sich im Umgang einstellen. Einerseits verfuehrt PP dazu, Wirklichkeit auf simple Allgemeinplaetze zu reduzieren, Inhalt durch Form zu substituieren und den Betrachter durch Bombardement mit Kurzbotschaften ("Bullets") eher platt zu machen als zu informieren, wenn nicht gar zu desinformieren. Andererseits bietet die digitale Form, verglichen etwa mit der Linearitaet von Sprache oder Text, auch neue, multimediale Moeglichkeiten, komplizierte, gar dynamische Zusammenhaenge in flaechig-parallelen Strukturen und per Animation zu visualisieren oder ganze Geschehnisse in Bild und Ton wiederzugeben (wovon freilich eher selten Gebrauch gemacht wird).
Das sollte uns in der Arbeitsgruppe zu den Fragen fuehren: Muessen wir Schreiben und Lesen mit PP neu definieren oder zumindest neu lernen? Und: Wie gut sind Entscheidungen, die auf einer durch PP dargestellten bzw. verzerrten Realitaetseinschaetzung beruhen. Gestuetzt auf ausgewaehlte Beispiele, die in ausreichender Vielfalt beizubringen die Teilnehmer aufgerufen sind, soll dieser Ambivalenz und ihrer Folgen analysierend nachgegangen werden, um schlussendlich Erkenntnisse zu kompetenter Gestaltung und Nutzung von PP zu gewinnen.
MMK07PPThes3

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