ChronoHH Research Lab – Historische Perspektiven aus Hamburg
Fritz Schumacher *4.11.1869 †5.11.1947. Leiter des Hamburger Hochbauamtes (Oberbaudirektor) von 1909 bis zur Zwangspensionierung am 3.5.1933.
Der Werkkatalog der Schumacher Gesellschaft bietet selten mehr als einen Titel des Werkes und könnte mit den Fotos von Carl Dransfeld erheblich ergänzt werden. [Update Oktober 2017: Dank Thomas Völlmar geschieht genau das gerade.]
vgl. wikipedia: FS Werkbegleitende Schriften
Die Links zur zentralen Landesbibliothek Berlin haben sich seit dem Erstellen der Seite teils verändert. Das tut mir leid, ich habe aber nicht die Kapazitäten ständig meine Links zur ZLB auf Stand zu halten. /MMP im Oktober 2018
Zentralblatt der Bauverwaltung XIX. 1899, Nr. 61
Blätter für Architektur und Kunsthandwerk 13.1900
Berliner Architekturwelt 7.1905, Heft 4
Blätter für Architektur und Kunsthandwerk 18.1905
Berliner Architekturwelt 7.1905, Heft 10
Berliner Architekturwelt 8.1906, Heft 8
Berliner Architekturwelt 9.1907, Heft 5
Streifzüge eines Architekten: Gesammelte Aufsätze, 1907
Blätter für Architektur und Kunsthandwerk, 21.1908
Abbildung
Berliner Architekturwelt 13.1911, Heft 4
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau. 1.1914/15, H. 1 = S. 1-56, 03
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau. 1.1914/15, H. 3 = S. 105-152, 07
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau. 2.1915/16, H. 12 = S.525-538, 12
Lotsenhaus am Hamburger Hafen /von Fritz Stahl
Abbildungen
Zentralblatt der Bauverwaltung 37. 1917, Nr. 7
Zentralblatt der Bauverwaltung 37. 1917, Nr. 103
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau. 4.1919/20, H. 9/10 = S 259-318, 11
Fritz Schumachers Hamburger Bauten von Fritz Stahl
Abbildungen:
Zentralblatt der Bauverwaltung 41. 1921, Nr. 29 S. 178
Zentralblatt der Bauverwaltung 41. 1921, Nr. 75
Wie das Kunstwerk Hamburg nach dem großen Brande (1842) entstand. Ein Beitrag zur Geschichte des Städtebauens von Fritz Schumacher, Verein für Hamburgische Geschichte e.V.
Entwicklung des Stadtbildes von Oberbaudirektor Prof. Dr. Fritz Schumacher In: Hamburg in seiner politischen, wirtschaflichen und kulturellen Bedeutung, 1921 / Internet Archive
Zentralblatt der Bauverwaltung 42. 1922, Nr. 27
Zentralblatt der Bauverwaltung 42. 1922, Nr. 103
Zentralblatt der Bauverwaltung 43. 1923, Nr. 43/44, 14.2.
Zentralblatt der Bauverwaltung 43. 1923, Nr. 23/24
Zentralblatt der Bauverwaltung 43. 1923, Nr. 43/44, 30.5.
Deutsche Bauzeitung No.28 & 30 vom 5.4.1924 sowie 12.04.1924[FSW166]
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau 9.1925, H. 9 = S. 365-416, 11
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau 10.1926, H. 3 = S.81-128
KÖLNER HOCHHAUS-CARNEVAL
[…]
S.91 Zuerst erschien auf turmhohem Wagen ein hochaufrechter Mann in schwarzem Gehrock, der starren Blickes mit dem Fernrohr gen Himmel schaute. Die Masken begrüßten ihn begeistert: „Hoch lebe unser Adenauer! Er sucht die Spitze seines neuen Hochhauses in den Wolken.“ Adenauer dankte mit dem Zylinderhut und sagte zu einer unter ihm stehenden Maske, die Schumacher genannt wurde: „Wo ist mein Hochhaus am Rhein? New York hat schon 2222, Düsseldorf hat schon zwei Hochhäuser, Köln hat erst eins! (Vgl. oben, S. 87) Schnell an die Arbeit!!“
Schumacher verhielt sich ablehnend: „Der Hochhausgedanke ist in unserer Zeit stark emporgeschossen. Man muß sich vor den literarisch beeinflußten Übertreibungen hüten, die sich an solche Ideen todbringend zu heften pflegen.“ Als der Oberbürgermeister mit hypnotischem Blick drängte, zog sich Schumacher mit einer Verbeugung zurück und erschien unverzüglich mit dem zweiten Wagen, auf dem das Modell seines Hochhausentwurfes (Abb. 5 und 7) stand. Von der obersten Plattform dieses Modells herunter erklärte Schumacher die geradezu unüberwindlichen Schwierigkeiten, die auf dem alten langen „Heumarkt“ (Abb. 2—4) entstanden sind, seitdem die Anfahrt zur großen neuen Hängebrücke diesen Markt plötzlich in der Mitte zerschnitten hat.
[…]S.92 Als das Geschrei gegen das Hochhaus immer lauter wurde, erklärte Schumacher besänftigend, man könne ja auch ein Hochhaus bauen, das keinen Verkehr bringe. Der Oberbürgermeister ließ darum durch Polizisten nach einem Mann suchen, der verkehrslose Hochhäuser bauen kann und fand den im Saale anwesenden Warenhausbesitzer Tietz, der sich verpflichten mußte, an der gefährlichen Kreuzungsstelle kein neues Warenhaus mit 1500 Angestellten und 30000 Besuchern, sondern ein Verwaltungsgebäude oder ein noch weniger besichtigtes Musterlager in Form eines Hochhauses zu errichten, das nur 250 Benutzer täglich herbeizieht.
Zentralblatt der Bauverwaltung 46. 1926, Nr. 13
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau. 11.1927, H. 11 = S. 425-466, 13
Abbildungen:
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau 10.1926, H. 4 = S. 129-168, 06
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau. 12.1928, H. 9 = S. 381-429, 11
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau. 12.1928, H. 12 = S. 523-564, 14
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau 13.1929, H. 3 = S. 89-136, 05
Neue Bauten von Fritz Schumacher
Abbildungen:
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau 13.1929, H. 4 = S. 137-176, 06
Neue Schulbauten in Hamburg von Fritz Schumacher /von Fritz Schumacher
Abbildungen:
Zentralblatt der Bauverwaltung 50. 1930, Nr. 19
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau 14.1930, H. 10 = S. 441-479, 21
Erweiterungsbau des Ziviljustitzgebäudes
Fritz Schumacher: Kriegsgedenkmal an der kleinen Alster, Deutsche Bauzeitung Nr. 9, 28.6.1930
Vortrag 22.10.1931: Fritz Schumacher im Überseeclub: Der Fluch der Technik
Zentralblatt der Bauverwaltung 51. 1931, Nr. 43 = S. 625-636
Neue Bauten von Frit Schumacher, Hamburg IN Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau. 1931/10
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau 26.1931, S. 377-384, 18
Fritz Schumacher: Hamburger staatliche Kunstpflege : 24 Wandbilder in Hamburger Staatsbauten, Broschek & Co, 1932 | StabiHH
Vortrag 3.7.1940: Wie das Kunstwerk Hamburg entstand
Der Wiederaufbau Hamburgs, 10.10.1945 (CD)