⚓ DIALOG 1 im November 2017:
Arbeitswelten der Zukunft – Zukunftsfähig durch digitale Transformation?
Eine Veranstaltung von Renate Spiering und dem BVMW am 28.11.2017 in Hamburg
Der BVMW lädt ein, gemeinsam mit Experten die Chancen und Schwierigkeiten der digitalen Transformation für mittelständische Unternehmen zu beleuchten. Vielen Unternehmen der mittelständischen Wirtschaft fehlt die Einschätzung und Handlungsorientierung, wie digitale Transformation gut gelingen und wirksam auf den Weg gebracht werden kann. Unsere Experten werden Sie vielfältig inspirieren. U.a. zu:
- Was bewirkt die Hamburger Initiative „Hammerbrooklyn“ mit ihrem experimentellen Campus? Was kann die Einführung von „Lern- und Experimentierräumen in Unternehmen“?
- Welche finanziellen Fördermöglichkeiten existieren, um Instrumente digitaler Transformation Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung zu stellen?
- Viele mittelständische Unternehmen, die eine Nachfolge suchen, sind in traditionellen Strukturen verhaftet. Welche Entwicklungsschritte sind möglich, die Chancen digitaler Transformation zu nutzen, um die Aussichten auf eine erfolgreiche Nachfolge zu verbessern.
Im Dialog




Renate Spiering
inSPIeRING connection innovation
Henning Vöpel



Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts



Matthias Müller-Prove
mprove ideas + interaction + design
Frank Bolten



Chainstep

Bettina Rosenbusch
unternehmensWert:Mensch


Werner Vogel
generationen nachfolge management
Video-Ausschnitte und -Einsichten

Arbeitswelten der Zukunft von Future Science by HJ Darlison

Ausschnitte der Diskussion von Future Science by HJ Darlison
Haben Sie Lust sich eingehender mit der Expertise der Referenten vertraut zu machen?
Prof. Dr. Henning Vöpel
- Wirtschaftsstandort ist gezwungen, sich zu transformieren – Schicksalsfrage des Hafens (3 Min.)
- Globalisierung und Populismus (11 Min.)
- Glück und Gesellschaft bei 12min.me
- Die Digitalisierung erfordert einen Umbau der Gesellschaft (45 Min.)
- Stunde Null #1 – DIGITALISIERUNG zerdacht (45 Min Podcast)
Matthias Müller-Prove
- Was ist ein Human-Computer-Interaktivist – HAWK-Gespräch (8 Min.)
- x-Experience (90 Minuten Podcast)
- Raum Schiff Erde – eine futurologische Kongressreihe seit 2010
- 4 basic principles for communities: Esther Dyson writes in “Release 2.1, page 49″:…
- 9 Zutaten für erfolgreiche Communities
- Margaret Hamilton – First Software Engineer at NASA (2 Video-Interviews)
- 50 Jahre Odyssee im Innovationsraum. Von Engelbart’s »Mother of All Demos« 1968 zur vernetzten Gesellschaft
Frank Bolten
- Blockchain in 45 Sekunden
- Blockchain in der Logistik (1 Stunde)
- Außerdem sehr gut verständlich: Carrier Declarations: Dare To Share (3 Min.)
Bettina Rosenbusch
- unternehmensWert:Mensch (6 Folien)
Werner Vogel
à propos – ebenfalls zwei Blicke wert:
- Anja C. Wagner: Gute Frage: Wie die Zukunft der Arbeit aussehen kann?!
- Jenny Schwanenberg: Digitalisierung im Handwerk ist beschämend – allerdings nicht für die Handwerker
den Kopf für ein neues Denken zu öffnen.
flexibel und kreativ die Welt entdecken und Veränderungsbereitschaft leben. Mit aller Konsequenz und damit verbundenem Mut. Hinschauen und Machen, anstatt Wegsehen und Abwarten
dass die Voraussetzung durch ein nachhaltiges und weit verbreitetes Glasfasernetz endlich realisiert wird.
die Organisationskultur und Entscheidungsprozesse an die neue Geschwindigkeit und Komplexität anzupassen.
gemeinsam Konzepte und Lösungen erarbeiten, Ängste nehmen und den Menschen in den Mittelpunkt der daraus resultierenden Wertschöpfung stellen.
sich auf drei Ebenen mit der Transformation zu befassen. Auf der persönlichen Ebene sind wir bereit, diese Transformation zuzulassen. Soziale Medien/Kommunikation, Medienkonsum oder Einkaufsverhalten zeigen dies deutlich. Auf der Unternehmensebene tun wir uns schwer, die Mauern niederzureißen und die Stärken der Unternehmen mit den neuen Möglichkeiten zu verbinden. Auf der gesellschaftlichen Ebene kann die Transformation die soziale Spaltung vergrößern, neue Abgehängte erzeugen oder Lähmung hervorrufen. Dies müssen wir verhindern.
die gleichzeitige Notwendigkeit eines radikalen Humanismus mit einer neuen Empfindsamkeit. Das Seelische im Wirtschaftlichen wird eine stärkere Bedeutung bekommen. Darauf hoffe ich ja seit langem!
wandlungsfähig, menschenorientiert und wirkungsvoll zu sein.
den Wandel anzunehmen und die neuen Regeln zu verstehen.
kaizen !
ganz verbunden zu sein mit dem und denjenigen, das und die ich wirklich in meinem Leben willkommen heißen möchte, egal wo sie sich gerade auf dem Planeten befinden, und dabei gleichzeitig all das aussparen zu können und zu dürfen, von dem ich mich digital belästigt fühle (u.a. indem ich mir die technischen Möglichkeiten und das Know-how dafür aneigne, das draußen zu halten, was ich nicht haben will) … eine Art semipermeable Membran also in der digitalen Sphäre.
nach Alternativen zu suchen und nicht in Substituten zu denken. Dinge werden nicht digital sondern anders. Wir müssen unser Umfeld neu erfinden und nicht bloß digitalisieren.
die Digitalisierung als eine Evolution zu verstehen, welche
bereits in den 1950er begonnen hat und nur von wenigen
Vordenkern angeführt wird.
dass sich Branchen, Prozesse und Unternehmenskulturen von veralteten Strukturen lösen und sich für neue Lösungen öffnen müssen.
zu jederzeit und über jedes Device sofort an Informationen zu kommen wenn ich sie brauche. Digitalisierung bedeutet für mich mich Normalität – ich bin damit aufgewachsen.
blablabla: Zukunftsfähig OHNE digitale Transformation geht überhaupt nicht.
heute schon Angebote zu schaffen die erst morgen erwartet werden.
Dezentralisierung und demokratische Vernetzung, komplexere Entscheidungsfindung durch aktive Beteiligung der BürgerInnen sowie Selbstverfügung über meine Daten.
dass hinter der Technik der Mensch steht und bei der digitalen Transformation mehr berücksichtig werden muss
synergetisch arbeiten und leben zu können – und zwar zum Vorteil aller Beteiligten (nicht nur einiger weniger).
offen zu sein für die Möglichkeiten und Erleichterungen, neugierig zu sein und Wissen transparent kollektiv zu teilen damit Innovationen umgesetzt werden können und Menschen im Prozess kontinuierlich ernst zu nehmen, denn für jedes Individuum ist digitale Transformation unterschiedlich sinn-behaftet.
die Digitalisierung als einen durch elektronische Medien radikalisierten Kulturwandel zu verstehen. Dann wird deutlich, dass diese Transformation eine gemeinsame gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe ist.
Kosten und Zeit einzusparen und dadurch mehr Freiraum für Wesentliches zu haben, beispielsweise für Kreativität und zwischenmenschliche Interaktion.
erkennen und umsetzen, dass Transformieren ongoing ist. Transformieren ist eine Haltung, keine Phase.
mit der Komplexität und den Wicked Problems dieser Tage umzugehen und eine entsprechende Entwicklungskultur jenseits der Buzzwords zu leben.
jeder, aber auch jeder ist dadurch in der lage sich einzubringen, zu diskutieren, zu verändern, um den chancen aber auch den herausfroderungen der digitalisierung zu begegnen. wir alle sind die co-piloten unserer zukunft!
Technologie menschengerecht einzusetzen.
Das enorme, in langer Praxis erworbene, Wissen vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen, steckt in der Regel allein in den Köpfen der Mitarbeiter oder allenfalls in diversen, chaotisch gespeicherten, unterschiedlichsten Dateiformaten. Wenn es dort nicht etwa in Vergessenheit gerät, steht es im Bedarfsfall selten spontan zur Verfügung und muss zeitaufwendig, systembedingt auch noch ungefiltert, geborgen werden. Parallel wächst dieses Wissen proportional zur Bewältigung der Auftragsabwicklung und gelangt auf Grund der Arbeitsauslastung nicht in Archive. Um dieser, durch die Unternehmen selbst verursachte, Beschränkung zu entrinnen, benötigen die KMUs dringend digitale Werkzeuge, womit sie ihr Unternehmerwissen permanent strukturiert archivieren zu können. Erst dann kann das gesamte Wissen des Unternehmens im Arbeitstag effizient allen Mitarbeitern nachhaltig zur Verfügung gestellt werden.
die entscheidenden Voraussetzungen schaffen, um orts- und zeitungebunden möglichst selbstbestimmt arbeiten zu können. Die größtmögliche Freiheit im Arbeitsleben.
mutige Entscheidungen von den Menschen, die diesen Wandel tragen
dass die Digitalisierung und die agilen Arbeitsformen die Führung- und Unternehmenskultur, sowie Team- und Projektzusammenarbeit verändern.
eine Transformation von Mensch und System bei der Flexibilität, Verantwortung, Offenheit sowie dem achtsamen Umgang mit mir und meiner Umwelt die Erfolgsfaktoren sind. Dabei sehe ich kein vielleicht für Zukunftsfähigkeit sondern nur 0 oder 1, was für einige Systeme das Ende bedeutet, die durch neue funktionierende Systeme ersetzt werden, da das verändern von Systemen oft mit dem Kauf eines alten Hauses verglichen werden kann. Bei uns Menschen ist es vergleichbar einfach zukunftsfähig zu sein, wenn wir bereit sind umzudenken und zu tun was wir gerne tun.
permanent nach neuartigen Verbindungen zwischen diversen Kompetenzbereichen, wissenschaftlichen Disziplinen, Personen und Organisationen zu suchen. Kurzum: es geht um gelebte und gelingende Transdisziplinarität!
Mitwachsen mit den veränderten Anforderungen einer digitalen Gesellschaft. Insbesondere im Hinblick auf neue oder veränderte Märke, Nutzung von neuen Ressourcen aber auch offenes Auges in Bezug auf die Risiken und deren Minimierung.
offen und neugierig bedürfnisgerechte Chancen und Lösungen zu realisieren.
Gesellschaft auf einem höheren, sinnvolleren Level zu denken. Wir müssen diese naheliegenden Kurzfrist-Lösungen überwinden und uns von Symbolpolitik verabschieden. Wir brauchen grundlegende Strukturreformen in allen möglichen Themenfeldern, allen voran in der Politik.
auch die Werte des analogen Dialogs nicht außer acht zu lassen und die Erkenntnisse mit einzubeziehen.
die Vorzüge der Digitalisierung zu nutzen, mit den Nachteilen klug umzugehen und neue Freiräume für Ideen und Kreativität zu schaffen – denn dort entstehen Wettbewerbsvorteile für Unternehmen und erfüllende Arbeit für Menschen.
Our entire life is rebuilt into a gigantic computer whose part we become ourselves more + more. Welcome, homo sapiens! 

Ines Janssen